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Erlebnisreisen

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. Jakobsweg 2011 & 2012
Teil 1: Auf Schusters Rappen von Imsterberg nach Genf (2011)
Teil 2: Mit dem Fahrrad von Genf nach Santiago de Compostela (2012)

Als für Erwin der Zeitpunkt der Pensionierung näher rückte, kam ihm allerhand in den Sinn, was er dann als Pensionist und von allen beruflichen Zwängen Befreiter so machen könnte. Wenn wir drei wie so öfter beisammen saßen, schwärmte er davon, frei zu sein und tun und lassen zu können, was er wollte. Eines Tages erzählte er uns von seinem Traum, den Rucksack zu packen und ohne Ziel los zu ziehen, egal wohin und egal, wie weit und egal, wie lange. Seine Sigrid wollte er natürlich dabei haben. Sigrid war von dieser Idee allerdings nicht begeistert, weil es ihr zu mühsam erschien. Doch Erwin träumte weiter, und er redete auch weiterhin davon. Irgendwann sagte ich spontan: „Ich gehe mit dir“.

Erwin wollte eigentlich ohne Ziel in den Tag hinein marschieren, aber ich war der Meinung, dass es schon besser wäre, ein Ziel zu haben. Mit dem Hintergedanken, auch Siegmund zum Mitgehen zu bewegen, schlug ich den Jakobsweg vor. Jetzt war auch Siegmund interessiert, und wir fingen an, Informationen zu sammeln. Daher wussten wir, dass der Jakobsweg-Pilger vor der Haustür startet und irgendwann in Santiago an der Tür der Kathedrale ankommt.

Das Team: Erwin, Siegmund & Johnny.

Auszug aus dem Tagebuch:
Es geht ziemlich auf und ab, wir schätzen 800 hm. Über zwei Pässe kommen wir nach Tence, wo wir bei schönem Wetter auf dem Campingplatz unser Zelt aufschlagen. Wir haben uns für ein 3-Mann-Zelt entschieden, und die Schlafordnung sieht folgendermaßen aus: Siegmund und Erwin mit Gepäck innen, ich quer davor in der Apsis. Da muss das Drübersteigen geübt werden, damit es in der Nacht dann funktioniert. Heute wird zum ersten Mal Wäsche gewaschen. An nächsten Tag steigen wir noch einmal um 400 hm auf einen Pass (1260 m) und finden in Brives Charensac einen Campingplatz mit Bungalow. Heute sind Fahrradreparaturen angesagt. Bei Erwins Rad ist die Lenkertasche locker, Siegmunds Ständer ist schon am ersten Tag gebrochen. Wir fragen uns zu einem großen Fahrradgeschäft durch, aber für Trekkingräder gibt es da nichts. Aber die Lenkertasche an Erwins Rad kann Siegmund dank seines Talentes wieder befestigen. Auf meine erste Panne warten wir noch.

 

2010

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